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10 augustus 2005

aber kein Wort über Hobbitsex

(Gisteren na repetitie met de band om half twee thuis, te wakker om te slapen. Na de herhalingen van nieuws en Nova maar weer eens In de ban van de ring in de dvd-speler gelegd. Om half 5 wakker geschrokken toen met veel geraas de Zwarte Toren instortte.
Daarom, en daarom alleen, dit zotte essay dat ooit in een Duits tijdschrift heeft gestaan. Voor de gemakzuchtigen: de Nederlandse vertaling staat eronder
.)

Ist „Der Herr der Ringe“ mehr als eine mitreißende, altmodische Geschichte über den endlosen Kampf zwischen Gut und Böse? Sehr bald werden wir von den Filmbildern überflutet. Solange es noch geht: zurück zu Tolkien und seinem umstrittenen Werk.
Von Adriaan Jaeggi

Selten wird ein Universum auf schlichtere Weise entstanden sein: an einem heißen Sommertag im Jahre 1930, „als es noch weniger Lärm gab und mehr Grün“, saß John Ronald Reuel Tolkien, Professor für angelsächsische Literatur an der Universität von Oxford, und korrigierte Arbeiten. Einer seiner Studenten hatte eine Frage unbeantwortet gelassen, und ohne nachzudenken schrieb Tolkien in die freigelassene Stelle: „In einem Loch in der Erde, da lebte ein Hobbit.“
In den Schützengräben des Ersten Weltkrieges trug Tolkien bereits ein Notizbuch mit sich herum, das den Titel Die verschollenen Geschichten trug. Darin schrieb er seine Phantasien über eine mythische Welt nieder, die später im Silmarillion, Tolkiens unlesbarer Bibel, ausgearbeitet werden sollten. Aber der wirkliche Anfang von Mittelerde, der göttliche Funken, der auch die Elben, die Mûmakils und die teuflischen Balrogs hervorbrachte, war die Geburt des ersten Hobbits: Bilbo Beutlin. Tolkiens Eingebung sollte schließlich in einem Epos von ungefähr 1600 Seiten münden (einschließlich der „Ouvertüre“ Der Hobbit): Der Herr der Ringe, eine Geschichte von einer verlorenen Welt aus einem Zeitalter weit vor dem unseren, komplett mit einer bis in kleinste Details ausgearbeiteten Topographie, Geschichte, Sprachen, selbst entworfener Runenschrift und sogar einer eigenen Schöpfungsgeschichte, die im Silmarillion beschrieben wird.
Warum Tolkien sein Gekritzel nicht, so wie die meisten von uns es tun würden, Gekritzel sein ließ, sondern es stattdessen zu einem gargantuesken Werk ausarbeitete, dessen Umfang noch immer anwächst – anläßlich der Verfilmung des ersten Teils des Herrn der Ringe erschienen unter anderem seine Unfinished Tales – erklärt sich teilweise aus seinem Selbstbild, das er einmal in einem Interview schilderte: „Außer in der Größe bin ich in jeder Hinsicht ein Hobbit. Ich mag Gärten, Bäume und nicht-maschinell bebautes Ackerland; ich rauche Pfeife und mag gutes, einfaches Essen (nicht aus der Tiefkühltruhe), aber ich verabscheue die Französische Küche; ich mag lebhaft bunte Westen, und ich traue mich auch, sie in diesen traurigen Zeiten zu tragen. Ich bin verrückt nach Champignons (vom Feld); habe einen sehr einfachen Humor (den sogar die Kritiker, die mich schätzen, ziemlich ermüdend finden); ich gehe spät schlafen und stehe spät auf (wenn möglich).“ Mit diesem koketten Selbstporträt will Tolkien betonen, daß Hobbits keine Erfindung sind: Er ist selbst einer. Wer den Hobbit gelesen hat, wird sofort Bilbo Beutlin darin wiedererkennen. Diese Verflechtung von Phantasie und Realität ist kennzeichnend für Tolkiens „faërie“: phantastische Geschichten, die in einer anderen Realität spielen.

Der Hobbit und Der Herr der Ringe sind aus der Perspektive eines Gelehrten geschrieben, der historische Quellen untersucht. Dies ist einer von vielen Fäden, mit denen Tolkien seine Phantasiewelt mit unserer Welt verbindet: Der fiktive Charakter Bilbo ist der Historiker, der die Geschichte von Mittelerde, und die Rolle des Kleinen Volkes darin, geschrieben hat, und Tolkien ist derjenige, der die historische Quelle für die heutige Öffentlichkeit erschließt. Es gibt dutzende Hinweise in dem Werk, aus denen wir schließen müssen, daß es Mittelerde wirklich einmal gegeben hat. Da ist die nebenbei eingeworfene Bemerkung (im Hobbit), daß Bandobras Tuk, ein Verwandter von Bilbo, das Golfspiel erfand als er den Kopf eines Goblins abschlug, der dann in einen Kaninchenbau rollte. Und fortwährend wird mit Traurigkeit und Wehmut über die Zukunft gesprochen, wenn die Rasse der Menschen über die Erde herrschen wird, und Elben, Zwerge und Hobbits entweder ausgestorben oder scheu und ängstlich geworden sind. Es ist unsere eigene Schuld, sagt Tolkien vorwurfsvoll, daß die Hobbits uns heutzutage aus dem Weg gehen, „wenn große Leute wie du und ich entlanggestolpert kommen“.
Diejenigen, die wie ich das Buch in dem glücklichen Alter lasen, in dem Phantasie und Realität noch unbemerkt, mühelos ineinanderfließen können, erinnern sich an die große Aufregung, die solche beiläufigen Bemerkungen verursachten. In der London Review of Books (15.11.2001) bekennt die Journalistin Jenny Turner, daß sie in solchen Momenten „wirklich glaubte, daß die Welt im Buch die Welt da draußen übernommen hat.“ Es ist ein Verfahren, das auch die Bücher von Harry Potter so beliebt macht: die Vermischung der Welt der Zauberer mit der der Muggel, in der wir selbst leben, und die Vorstellung, daß der Übergang von der einen zur anderen, spannenden Welt zum Greifen nah ist. Man braucht nur zu glauben, daß man durch eine Mauer gehen kann, und befindet sich auf dem Bahnsteig 9 ¾, wo der Zug in die magische Welt bereitsteht.
Seine Ansichten über das Schreiben von Fantasy hat Tolkien in einem Vortrag dargelegt, den er 1938 hielt, als er gerade mit dem Herrn der Ringe begonnen hatte. Tolkien machte deutlich, daß ein Schreiber von „faërie“ seiner Schöpfung zuallererst Glaubwürdigkeit verleihen muß. Die „Subwelten“ der Phantasie müssen in einem glaubwürdigen, konsistenten Universum verwurzelt sein, auch wenn es ein Universum ist, das nicht durch dieselben Gesetze wie unseres regiert wird. Tolkien war auch klar, daß ein Leser nicht lange Sympathie oder Interesse für Personen oder Situationen aufbringen kann, in denen er nicht nicht einen beträchtlichen Teil von sich und seiner eigenen Welt wiedererkennt. Deshalb, schrieb er, mußten solche Welten das Gewöhnliche mit dem Außergewöhnlichen verbinden, Fiktion mit Realismus. „Es ist nicht schwer“, schrieb Tolkien, „sich eine Welt mit einer grünen Sonne auszudenken. Die Herausforderung ist, sich einen Grund dafür auszudenken, daß die Sonne grün ist.“ Der große Unterschied zwischen Tolkien und seinen Epigonen besteht darin, daß die Welt, die er schuf, nicht nur eine atemberaubend detaillierte Phantasiewelt ist, sondern vor allem, daß es eine historische Welt ist, eine, die weit in unserer Vergangenheit liegt, doch so sehr mit unserer verbunden scheint, daß wir nur zu gern glauben möchten, daß es sie einmal gab.
Fantasyliteratur, zu deren Urvätern Tolkien zählt, wird oft als Eskapismus abgetan, als Flucht in eine Welt, in der sich die täglichen Probleme auf die unbequeme Paßform seines Kettenhemdes beschränken, die beunruhigende Anwesenheit von Trollen und Wölfen im nächsten Wald, und in der die bösen Ritter an ihren schwarzen Rüstungen und ihren blutroten Schilden zu erkennen sind.
Obwohl jenes Mittelerde, das Tolkien schuf, alle Merkmale einer solchen idyllischen Fluchtwelt aufweist, ist es auch ihm nicht gelungen, die Zeit, in der er lebte, außen vor zu lassen. Das Buch ist typisch für das frühe 20. Jahrhundert in seinem Antimodernismus, seiner Fortschrittsangst und Xenophobie. Charakteristisch ist auch Tolkiens Vorliebe für die Schäferlandschaft seiner Jugend, die englischen Midlands mit ihren Hecken und Bäumen: die Landschaft, die er als das Auenland verewigte, wo die Hobbits leben. Im Film wird diese Landschaft überschwenglich zelebriert. Es ist eine Aneinanderreihung von blühenden Rosensträuchern, ländlichen Bauernsiedlungen mit Fachwerkhäuschen, malerischen dörflichen Marktplätzen und wogenden Feldern. Am Rande dieser freundlichen Landschaft befinden sich ein paar unheimliche, den Horizont verschandelnde Pfahlwerkzäune[1], die ebenfalls Teil von Tolkiens Phantasiewelt sind. So ist da zum Beispiel die recht arisch anmutende Überlegenheit der Elben, ganz zu schweigen von ihrem Herrenvolk‑artigen Äußeren. Es ist schon viel über Tolkiens vermeintlichen Rassismus und Antisemitismus geschrieben worden. So stammen viele Anhänger des Dunklen Herrschers aus den südlichen Landen, sie haben schwarze Haut und „rollende Augen“. Abgesehen von ihrem blutrünstigen Charakter besitzen sie alle karikaturistischen Merkmale des Schwarzen Piet[2], bis hin zu den goldenen Ringen in ihren Ohren. Was bei der Kritik an Tolkiens „Rassenlehre“ schon mal vergessen wird, ist, daß er nicht mehr oder weniger rassistisch war als viele seiner Zeitgenossen. In Tolkiens Tagen hatten Rassismus und Xenophobie einen anderen Klang als heute. Es ist auch eine literarische Rechtfertigung für Tolkiens parteiische Rollenverteilung zu finden: Ein Schwarzer im Auenland hätte die innere Konsistenz und Logik von Mittelerde unrettbar gestört. Es wäre einfach nicht glaubwürdig. Merkwürdiger noch als die Abwesenheit von Schwarzen – außer als Bösewichten – ist die völlige Abwesenheit von Mönchen, Klöstern, Kirchen und damit Religion, etwas, das in der Vorstellung einer mittelalterlichen Welt einfach nicht fehlen kann. Und, womöglich noch merkwürdiger: die nahezu völlige Abwesenheit glaubwürdiger Frauen. In Tolkiens Welt sind Frauen entweder unerreichbare, kühle Maiden, wie die Elbenkönigin Galadriel, oder der häusliche The-girl-next-door-Typ, wie Rosie Kattun, die zukünftige Ehefrau von Sam Gamdschie.
Nach allen Entbehrungen, Schlachten und Greueln endet Der Herr der Ringe mit Sams Rückkehr nach Hause, wo Rose resolut ihr gemeinsames Töchterchen Elanor auf seinen Schoß setzt. Über den Hobbitsex, der dieser häuslichen Szenerie logischerweise vorausgegangen sein muß, läßt uns Tolkien im Ungewissen: für Sex ist kein Platz in Mittelerde[3]. Die aufregendste erotische Ausschweifung auf 1600 Seiten besteht aus einem langen warmen Bad und danach einem späten Frühstück in der Sonne draußen vor dem Haus.

Hat Tolkiens Werk noch irgendeine Verbindung mit unserer Zeit, außer der Millionen verschlingenden Verfilmung und den unvermeidlichen Orks, Hobbits, Zwergen und Elben, die wir zu zu jedem McDonald’s Happy Meal mit dazubekommen? Ist Der Herr der Ringe mehr als eine mitreißende, aber altmodische Geschichte über den endlosen Kampf zwischen Gut und Böse?
Es hängt von den modernen Lesern ab. Wenn man bereit ist, mit dem archaischen Schreibstil und den zeitbedingten Denkbildern eines irgendwie naiven, prüden Professors vorliebzunehmen, spricht doch trotz allem Waffengeklirr und den hochromantischen Idealen eine aufrichtige Besorgnis aus Tolkiens Werk. Wer das Buch zum soundsovielten Mal wieder liest, sei es aus Nostalgie, sei es aus Ungläubigkeit, daß es früher solch einen Eindruck machte, kommt zu dem Schluß, daß die Geschichte weiter reicht als der schlichte Streit zwischen guten und bösen Mächten. Obwohl Tolkien dazu neigt, jede Form von Fortschritt zu verteufeln, ist seine Ansicht, daß der Mensch sich weigert, aus der Geschichte zu lernen, auffällig aktuell. So bezweifelt die jüngere Generation im Hobbit offen die Existenz des sagenhaften Drachen, von dem die Alten immer wieder aufs Neue beginnen. Es ist, als ob man jemanden seufzen hört, daß doch endlich mal Schluß sein muß „mit dem Geunke über den Krieg“. Unterdessen öffnet einige Kilometer weiter der Drache Smaug seine Augen.

Die Kritik versuchte den Herrn der Ringe oft als Studie des Bösen in der modernen Gesellschaft zu deuten, indem man eine Verbindung zwischen den Vertretern des Bösen in Tolkiens Werk und ihren zeitgenössischen Gegenpolen herstellte. Aber wer Tolkien im Lichte moderner Entwicklungen liest, könnte auch argumentieren, daß er nicht vor einem Bösen außerhalb warnt, sondern daß wir selbst das Böse sind.
Als die letzte Schlacht um den Ring geschlagen und die Ordnung wiederhergestellt ist, scheint sich etwas in der Weltordnung fundamental verändert zu haben. Es ist der Beginn des Zeitalters der Herrschaft der Menschen, und die anderen Völker, die Elben, die Zwerge, die Baummenschen und die Hobbits werden zwangsläufig durch den Menschen verdrängt werden. Die Welt wird dadurch zu einem leereren, kahleren Ort. Der Mensch hat die Erde zu dem gemacht, was sie ist, und Teile dieser Welt beginnen unverkennbare Ähnlichkeit mit den trostlosen, vergewaltigten Landen von Mordor, dem Reich des Bösen, zu zeigen.
Es ist unwahrscheinlich, daß Tolkien auf eine Rolle als Prophet Wert legte. Seine Voraussagungen haben sich, für alle, die sie herauslesen wollen, zu einem gewissen Grad bewahrheitet. Doch der Autor selbst hatte schon vor seinem Tod eine Wahl getroffen zwischen der Welt, in der er lebte, und der Welt, die er erfunden hatte. Als seine Frau Edith, die Mutter seiner vier Kinder, 1971 starb, ließ er den Namen Luthien (die wichtigste Heldin im Ring[4]) auf ihren Grabstein setzen. Einige Jahre später starb Tolkien selbst. Sein Grabstein trägt den Namen von Beren, Lúthiens Geliebten.

Adriaan Jaeggi

[1] Ich weiß nicht, was damit gemeint ist. Es war die einzig mögliche Übersetzung. Wenn jemand eine Erklärung hat – her damit!

[2] In den Niederlanden begleitet der Schwarze Piet, oder vielmehr mehrere Schwarze Pietjes, den Heiligen Nikolaus, wenn die Kinder am 6. Dezember Geschenke erhalten. Wer mag, kann dazu auch „Six to Eight Black Men“ von David Sedaris lesen. Ich hab Tränen gelacht.

[3] Noch viel interessanter finde ich, daß im Hobbit, bei der Flucht aus dem Palast des Waldelbenkönigs, die Zwerge mindestens 24 Stunden in den Fässern eingeschlossen sind. Aber wir wissen ja alle, daß die Helden in Fantasyromanen niemals gewisse natürliche Bedürfnisse verspüren. Oder Zwerge können einfach viel länger ohne Pinkelpause. Oder sie verstecken die Kathederbeutel in ihren langen Bärten.
Möglicherweise habe ich in letzter Zeit zuviel Pratchett gelesen.

[4] Da hat wohl jemand nicht ganz aufgepaßt. Aber für einen entsprechenden Vergleich kann ich allen Interessierten auf der „Tolkien Crackpot Theories Page“ (auf Tolkien Sarcasm Page ) den kleinen Aufsatz mit dem Titel „Who was the better fighting babe – Arwen or Luthien?“) empfehlen.

Übersetzung (einschließlich der albernen Fußnoten): Maria Steinacker


En hobbitsex ho maar - over In de Ban van de Ring, Tolkiens Faërie, en erotiek in Midden-Aarde.

Zelden zal een universum op een nederiger manier zijn ontstaan: op een hete zomerse dag in 1930, 'toen er minder lawaai was en meer groen', zat John Ronald Reuel Tolkien, professor in Angelsaksische literatuur aan de universiteit van Oxford, proefwerken te corrigeren. Een van zijn studenten had een vraag onbeantwoord gelaten, en gedachteloos schreef Tolkien in de opengelaten ruimte: 'In een hol in de grond woonde een hobbit.'
In de loopgraven van de Eerste Wereldoorlog droeg Tolkien al een opschrijfboekje met zich mee met de titel De verloren verhalen, waarin hij fantasieën neerschreef over een mythische wereld, die later uitgewerkt zouden worden in de Sylmarillion, Tolkiens onleesbare bijbel. Maar het werkelijke begin van Middenaarde, de goddelijke vonk die ook de elfen, de Múmakils en de duivelse Balrogs voortbracht, was de geboorte van de eerste hobbit: Bilbo Balings. Tolkiens ingeving zou uitmonden in een epos van een slordige zestienhonderd pagina's (inclusief de 'ouverture' De hobbit): In de ban van de ring, een geschiedenis van een verloren wereld uit een tijdperk ver voor het onze, compleet met een tot in de kleinste details uitgewerkte topografie, geschiedenis, talen, zelf ontworpen runenschrift en zelfs een eigen scheppingsverhaal, beschreven in de Silmarillion, net zo langdradig en uitputtend als in de 'echte' Bijbel.
Waarom J.R.R. Tolkien niet, zoals de meesten van ons, zijn droedel zijn droedel heeft gelaten maar hem in plaats daarvan uitwerkte tot een gargantuesk werk dat nog altijd in omvang groeit - ter gelegenheid van de verfilming van De Ring kwamen onder meer de Nagelaten vertellingen uit - is deels te verklaren uit het beeld dat hij ooit van zichzelf schetste in een interview: 'Behalve in grootte ben ik in alle opzichten een hobbit. Ik houd van tuinen, bomen en niet-gemechaniseerd akkerland; ik rook pijp en houd van goed simpel eten (niet uit de diepvries), maar ik verafschuw de Franse keuken; ik houd van, en durf zelfs te dragen in deze saaie tijden, drukke kleurige vesten. Ik ben dol op champignons (van het veld); heb een zeer simpel gevoel voor humor (dat zelfs de critici die mij waarderen tamelijk vermoeiend vinden); ik ga laat naar bed en sta laat op (zo mogelijk).'
Met dit kokette portret wil Tolkien benadrukken dat hobbits geen verzinsel zijn: hij is er zelf een. Degenen die De Hobbit hebben gelezen zullen er onmiddelijk Bilbo Balings in herkennen. Deze verweving van fantasie en realiteit is kenmerkend voor Tolkiens opvattingen over het klassieke genre waartoe In de ban van de ring behoort, de 'Faërie': fantastische verhalen die spelen in een andere realiteit dan de onze.
Het perspectief van waaruit De Hobbit en In de ban van de ring zijn geschreven is dat van een geleerde die historische bronnen onderzoekt. Het is een van de vele draden waarmee Tolkien zijn fantasiewereld verbindt met onze wereld: het fictieve karakter Bilbo is de historicus die de geschiedenis van Middenaarde, en de rol van het Kleine Volk daarin, heeft beschreven, en Tolkien is degene die die historische bron voor het hedendaagse publiek ontsluit.
Er zijn tientallen verwijzingen in het werk waaruit wij moeten lezen dat Middenaarde werkelijk bestaan heeft, in een era lang voor de onze. Zo is er de achteloze opmerking (in De Hobbit) dat Bandobras Toek, een familielid van Bilbo, het golfspel uitvond toen hij het hoofd van een aardman afsloeg en het in een konijnehol rolde. En aan het begin van In de ban van de ring zingen de hobbits een liedje dat de eeuwen klaarblijkelijk heeft overleefd, als het engelse kinderliedje Hey Diddle Diddle ('the cat played the fiddle and the cow jumped over the moon'). En voortdurend wordt er met droefheid en heimwee gesproken over de toekomst, waarin het ras der mensen over de aarde zal regeren, en elfen en dwergen en hobbits óf uitgestorven zijn, óf schuw en bang geworden. Het is onze eigen schuld, zegt Tolkien verwijtend, dat de hobbits ons tegenwoor-dig ontwijken 'als grote lui zoals jij en ik langs komen banjeren'.
Degenen die, zoals ik, het boek lazen op de gelukkige leeftijd dat fantasie en realiteit nog moeiteloos in elkaar overvloeien, herinneren zich de grote opwinding die zulke terloopse opmerkingen veroorzaakten. In de Londen Review of Books van 15 november bekent journaliste Jenny Turner dat zij op zulke momenten 'werkelijk geloofde dat de wereld binnen het boek de wereld erbuiten had overgenomen'. Het is een procedé dat ook de boeken van Harry Potter zo onvoorstelbaar populair maakt: de vermenging van de 'tovenaarswereld' met die van de Dreuzels waarin wij zelf leven, en de suggestie dat de overgang van de ene naar de andere wereld binnen handbereik ligt. Je hoeft alleen maar te geloven dat je door een muur heen kunt lopen en je bevindt je op Perron 9 3/4, waar de trein naar de magische wereld klaarstaat.
Zijn opvattingen over het schrijven van fantasy heeft Tolkien uiteengezet in een lezing die hij hield in 1938, toen hij net begonnen was aan De Ring. Tolkien betoogde dat een schrijver van 'Faërie' zijn schepping allereerst geloofwaardigheid moet geven. De 'subwerelden' van de fantasie moeten geworteld zijn in een geloofwaardig, consistent universum, ook al is het een universum dat niet wordt geregeerd door de wetten die bij ons gelden.
Tolkien begreep ook dat een lezer niet lang sympathie of interesse kan opbrengen voor personen of situaties waarin hij niet een aanzienlijk deel van zichzelf en zijn eigen wereld herkent. Daarom, schreef hij, moesten zulke werelden het gewone combineren met het buitengewone; fictie met realisme. 'Het is niet moeilijk,' schreef Tolkien, om een wereld te bedenken met een groene zon. De uitdaging is om een reden te verzinnen dat die zon groen is.'
Het grote verschil tussen Tolkien en veel van zijn epigonen - of zoals uitgevers ze graag noemen: zijn erfgenamen - is dat de wereld die hij schiep niet alleen een adembenemend gedetailleerde fantasiewereld is, maar vooral dat het een historische wereld is, een die ver in ons verleden ligt, maar zozeer met de onze verbonden lijkt dat we zielsgraag willen geloven dat hij ooit bestaan heeft.
Fantasy-literatuur, waarvan Tolkien een van de oervaders is, wordt vaak afgedaan als escapisme, een manier om te ontsnappen, naar een wereld waar de dagelijkse problemen zich beperken tot de ongemakkelijke snit van je maliënkolder, en waarin kwade ridders makkelijk herkenbaar zijn aan hun zwarte harnassen en bloedrode schilden.
Hoewel het Middenaarde dat Tolkien schiep alle kenmerken vertoont van zo'n idyllische vluchtwereld is ook hij er niet in geslaagd om de tijd waarin hij leefde buiten te houden. Het boek is vroeg negentiendeeeuws in zijn antimodernisme, angst voor de vooruitgang en xenofobie. Typerend is ook Tolkiens hang naar het idyllische pastorale landschap van zijn jeugd, de Engelse Midlands met zijn heggen en bomen: het landschap dat hij vereeuwigde als De Gouw, waar de hobbits leven. In de film wordt dat landschap uitbundig gevierd. Het is een aaneenschakeling van bloeiende rozenstruiken, landelijke boerennederzettingen met vakwerkhuisjes, pittoreske dorpspleinen en gezellige gelagkamers met robuust meubilair. Het is, zeker op een bioscoopscherm, even indrukwekkend als het boek bij eerste lezing is voor een ontvankelijke lezer. Pas bij nadere beschouwing begint het op te vallen dat zich aan de horizon van dit vriendelijke landschap een paar akelige, horizonvervuilende staketsels bevinden, die evengoed onderdeel van Tolkiens fantasiewereld zijn.
Zo is daar bijvoorbeeld de nogal arisch aandoende superioriteit van de Elfen, om niet te spreken van hun Herrenvolk-achtige uiterlijk. Er is al veel geschreven over Tolkiens vermeende racisme en antisemitisme. Zo stammen veel aanhangers van de Zwarte Vorst uit de zuidelijke landen en hebben zwarte huiden en 'rollende ogen'. Afgezien van hun bloeddorstige karakter vertonen ze alle karikaturale kenmerken van Zwarte Piet, tot aan de gouden ringen in hun oren toe. Maar wat bij de kritiek op Tolkiens 'rassenleer' wel eens wordt vergeten is dat hij waarschijnlijk niet meer of minder racistisch was dan veel van zijn tijdgenoten. In Tolkiens dagen hadden racisme en xenofobie een andere klank dan tegenwoordig. Ook is er wel een literaire rechtvaardiging te vinden voor Tolkiens partijdige rolverdeling: een neger in De Gouw zou de interne consistentie en logica van Middenaarde onherstelbaar hebben verstoord. Het zou simpelweg niet geloofwaardig zijn.
Merkwaardiger dan de afwezigheid van negers - behalve als booswichten - is de volledige afwezigheid van monniken, kloosters, kerken en daarmee religie, iets dat in een denkbeeldige middeleeuwse wereld eenvoudig niet kán ontbreken. En, zo mogelijk nog merkwaardiger: de vrijwel volledige afwezigheid van geloofwaardige vrouwen. In Tolkiens wereld zijn vrouwen óf onbereikbare, koele maagden, zoals de elfenkoningin Galadriel, óf huiselijke the-girl-next-door types, zoals Roosje Katoen, de aanstaande echtegenote van Sam Gewissies (in de film is hier iets meer aandacht aan besteed door Arwen en Eowyn een iets grotere rol te geven: namelijk die van mannen).
Na alle ontberingen, veldslagen en gruwelen eindigt In de Ban van de Ring met de thuiskomt van Sam, waarin Roosje kordaat hun dochtertje Elanor op zijn schoot plant. Over de hobbitseks die logischerwijs vooraf moet zijn gegaan aan dit huiselijke tafereel laat Tolkien ons in het ongewisse: ook voor seks is geen plaats in Middenaarde. De meest opwindende erotische uitspatting in zestienhonderd pagina's bestaat uit een lang warm bad en daarna een laat ontbijt in de zon voor het huis.
De onvermijdelijke vraag die dit oproept is: heeft het werk van Tolkien nog enige verbintenis met onze tijd, behalve de miljoenenverslindende verfilming ervan en de onvermijdelijke orkjes, hobbitjes, dwergjes en elfjes bij het McDonalds HappyMeal? Is In de ban van de ring meer dan een meeslepend, maar gedateerd verhaal over de eindeloze strijd tussen goed en kwaad?
Het hangt van de moderne lezer af. Als die bereid is de archaïsche schrijfstijl en de tijdgebonden denkbeelden van een enigzins naïeve, preutse professor voor lief te nemen spreekt er toch, achter alle wapengekletter en hoogromantische idealen, een oprechte bezorgdheid uit Tolkiens werk. Degene die de boeken voor de zoveelste keer herleest, hetzij uit hernieuwd enthousiasme, hetzij uit nostalgie, hetzij uit ongeloof dat het vroeger zo'n indruk maakte, zal tot de conclusie komen dat het verhaal verder reikt dan de simpele strijd tussen goede en kwade krachten. Hoewel Tolkien de neiging heeft om elke vorm van vooruitgang te demoniseren, is zijn visie dat de mens weigert te leren van de geschiedenis opmerkelijk actueel. Zo twijfelt de jongere generatie in De Hobbit openlijk aan het bestaan van de legendarische draak waarover ouderen altijd maar weer beginnen. Het is alsof je iemand hoort verzuchten dat het eindelijk eens afgelopen moet zijn 'met dat gezeur over de oorlog'. Ondertussen slaat enkele kilometers verderop de draak Smaug de ogen op.
De kritiek heeft In de ban van de ring vaak geprobeerd te duiden als een studie van het kwaad in de moderne samenleving, door een link te leggen tussen de vertegenwoordigers van het kwaad in Tolkiens werk (Sauron, de orks, de Nãzgul) en hun hedendaagse tegenpolen.
Maar wie Tolkien leest in het licht van moderne ontwikkelingen zou ook kunnen argumenteren dat het niet een kwaad van buiten is waar hij voor waarschuwt, maar dat wijzelf het kwaad zijn, of, nauwkeuriger, in de woorden van de dichter H.H. ter Balkt: 'de kleine beleefde knoppen van het kwaad'.
Als de laatste slag om de Ring gevochten is, en de orde weer hersteld, blijkt dat er iets fundamenteel veranderd is in de wereldorde. Het is het begin van het tijdperk van de heerschappij der mensen, en de andere volkeren, de elfen, de dwergen, de boommensen en de hobbits zullen onvermijdelijk door ons worden verdron-gen. De wereld wordt er een legere, kalere plaats door. De mens heeft de wereld gemaakt tot wat hij is, en delen van die tegenwoordige wereld beginnen onmiskenbaar gelijkenis te vertonen met de troosteloze, verkrachte landen rond Mordor, het domein van het kwaad.
Het is onwaarschijnlijk dat Tolkien een rol als profeet op prijs zou hebben gesteld. Zijn voorspellingen zijn, voor wie het erin wil lezen, tot op zekere hoogte bewaarheid geworden. Maar de schrijver zelf had al voor zijn dood hij de keuze gemaakt tussen de wereld waarin hij leefde en de wereld die hij bedacht had. Toen zijn vrouw Edith, de moeder van zijn vier kinderen, in 1971 stierf, liet hij de naam Lúthien (de belangrijkste heldin in De Ring) op haar grafsteen zetten. Enkele jaren later stierf Tolkien zelf. Zijn grafsteen draagt de naam van Beren, Lúthiens minnaar.

jaeggi om 10 augustus 2005 13:54